Investieren Sie in regenerative Energien

FAQ - Für Dachanbieter

Was habe ich davon, mein Dach zur Verfügung  zu stellen?

Sie können teilhaben am gemeinsamen Ziel Deutschland ein Stück erneuerbarer zu gestalten und erhalten darüber hinaus eine Jährliche Vergütung die sich an dem Ertrag der Anlage orientiert. Ferner können Sie als Dachanbieter den kostengünstigen Solarstrom selber nutzen.

Welches Dach ist geeignet?

Alle Dächer die min 60 m² Nutzbare Fläche (für eine Bürgersolaranlage min 100 m²), eine Ausrichtung West bist Ost haben, Flachdach oder 30-45 ° Neigung und in einem guten Zustand sind. Und an dem Sie in den nächsten 20 Jahren keinen Umbau, Aufstockung usw. vornehmen möchten. Das Dach sollte nicht durch angrenzende Bäume oder Gebäude beschattet werden.

Wie lange muss ich mein Dach zur Verfügung stellen?

20 Jahre und länger, je nach eingeräumter Verlängerungsotion.. Die im EEG gesetzlich zugesicherte Einspeisevergütung beträgt ab Inbetriebnahme 20 JAhre zzgl. des Herstellungsjahres.

Wie Ist das ganze Vertraglich geregelt?

Die Anmietung der Dachfläche erfolgt durch den Verein. Ein üblicher Dachnutzungsvertrag regelt alle Rechte und Pflichten beider Parteien. Zusätzlich ist eine vorrangige Dienstbarkeit im Grundbuch des Eigentümers notwendig.

Was passiert, wenn ich zwischenzeitlich bauliche Änderungen am Dach vornehmen möchte (z.B. Dachfenster, neue Dachziegel, etc.)?

Die Kosten für die notwendige Demontage/Montage der Anlage muß der Vermieter übernehmen. Im Zweifel auch den Ertragsausfall, je nach Sachstand der Ertragsausfall Versicherung.

Was passiert nach Ablauf des Vertrags, was behalte ich, was bekommt der Verein Solardrom?

Nach Vertragsablauf baut der Verein die Anlage zurück. Optional kann der Vermiter die Anlage zum Restbuchwert übernehmen.

Benötige ich eine Baugenehmigung für eine Photovoltaikanlage?

Ob Sie für die Errichtung einer Photovoltaikanlage eine Baugenehmigung benötigen, hängt davon ab, wo Sie wohnen. Die Bestimmungen dazu sind in jedem Bundesland unterschiedlich. Haben Sie Zweifel hinsichtlich der Genehmigungsbedürftigkeit? Dann fragen Sie einfach bei den zuständigen Bauaufsichts- und Denkmalschutzbehörden nach. Wichtig ist, dass Ihnen vor der Auftragserteilung die Anschlusszusage Ihres örtlichen Netzbetreibers vorliegt.

Was muss man beim Anschluss einer PV-Anlage an das öffentliche Netz beachten?

Ihre Photovoltaikanlage hat eine Leistung bis 30 kWp? In diesem Fall meldet Ihr Installateur Ihre Anlage direkt bei Ihrem örtlichen Stromnetzbetreiber an. Nur bei einer Häufung von Photovoltaikanlagen in einem Gebiet ist möglicherweise eine Netzverträglichkeitsprüfung notwendig.  Bei größeren Anlagen ist eine solche Netzverträglichkeitsprüfung immer notwendig. In solchen Fällen wendet sich Ihr Installateur an Ihren Stromnetzbetreiber, um die Einspeisezusage für Ihre PV-Anlage zu erhalten. Dieser Antrag auf Einspeisung muss vor der Installation Ihrer Anlage gestellt werden.  In jedem Fall können Sie sich auch hier auf unseren Support verlassen: Wir helfen Ihnen gern bei allen notwendigen Anmeldeschritten weiter und lassen Sie nicht allein.

Welche Verträge gibt es mit dem Dachgeber?

Zwei Verträge, Dachnutzungsvertrag und Stromliefervertrag sind möglich, wovon der Dachnutzungsvertrag verpflichtend ist.

Welche Gegenleistungen erhalten Sie für die Dachnutzung?

Der Dachnehmer bezahlt an den Dachgeber eine jährliche oder einmalige Nutzungsentschädigung für die Flächenüberlassung. Zusätzlich wird dem Dachgeber angeboten, den Sonnensztrom im eigenen Gebäude vorrangig zu verbrauchen zu einem mit ihm ausgehandelten Tarif, der günstiger sein sollte, als sein Netzbezugspreis.

Wie werden die Gegenleistungen bezahlt?

Die Miete wird i.d.R. jährlich bezahlt oder einmalig auf 20 Jahre abgezinst im Voraus. Das ist Verhandlungssache. Manchmal macht die Vorauszahlung Sinn, wenn eine Dachsanierung beim Dachgeber ansteht.

Welche Risiken hat der Dachgeber?

Keine. Er vermietet das Dach und muss sich sonst um nichts kümmern. Das Risiko für Betrieb und Administration liegt beim Anlagenbetreiber, dem Dachnutzer. Schäden, die am Dach entstehen könnten, müssen vom Dachnutzer vollumfänglich versichert werden. Sonstige behördliche Vorschriften und Sicherheitsvorkehrungen sind vor Versicherungszusage vom Dachnutzer bei der Versicherung ohnehin vorzulegen.

Wie ist die Anlage versichert?

Es gibt 2 Versicherungen: eine Gebäudehaftpflicht für soche Schäden, welche die PV-Anlage dem Dach eventuell zufügen könnte (inkl. Allmählichkeitsschadensversicherung); und eine Solaranlagenversicherung, welche die Anlage selbst versichert. Man kann das mit einer Vollkaskosversicherung beim Auto vergleichen. Auch der Ertragsausfall bei einer Betriebsunterbrechnung ist i.d.R. mitversichert. Nicht versichert sind sogenannte Elementarschäden wie z.B. Erdbeben, Krieg oder Innere Unruhen.

Wie sieht es mit Blitzschutz aus?

Ein Blitzschutzgutachten wird je nach Vorschrift erstellt. Bie öffentlichen Gebäuden, wo ebreist Blitzschutz vorhanden muss die PV-Anlage an den bestehenden Blitzschutz angebunden werden. Davon abgesehen, lassen wir grundsätzlich jede Anlage zu erden!

Was muss für den Brandschutz beachten?

In Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr und auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften wird für ausreichenden Brandschutz gesorgt. Wir sorge dafür, dass die Anlage im Brandfall auf der AC-Seite mit einem Schalter in einen spannungsfreien Zustand versetzt werden kann. 

Wird ein Statikgutachten benötigt?

Grundsätzlich ja! Darum kümmern wir uns immer! Das bedeutet, dass Ablasten und Auflasten zu berechnen sind, was unter bestimmten Umständen mit erhöhtem  Aufwand verbunden sein kann.

Was, wenn Reparaturen am Dach fällig sind?

Im Nutzungsvertrag ist dies separat geregelt. Wir bauen die Module auf eigene Kosten ab und installieren die Anlage wieder nach Sanierungsabschluss, der allerdings nach Möglichkeit zügig vonstatten gehen soll.

Was geschieht nach Zeitablauf der Dachnutzung ?

Ist die vertragliche Grundlaufzeit beendet gibt es 3 Möglichkeiten: Verlängerung des Vertrags, Verkauf der PV-Anlage an den Dachgeber oder Abbau auf unsere Kosten.